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Foto Springmannschaft RVA

Sieger im Mense Cup 2019 – Das Springteam Avenwedde!

Nina Christophliemke

Am vergangenen Samstag fanden in der Anlage des Reitverein Rietberg-Druffel die Finalprüfungen der beliebten Mense-Cup Serie in Dressur und Springen statt.

Das Springteam war in der laufenden Saison in Top-Form. 3 Siege, ein 2. und ein 3. Platz konnten sich durchaus sehen lassen. Da konnten selbst die stärksten Kritiker nicht meckern.

Grundsätzlich wurden wir fast schon als Sieger gefeiert, denn mit 15 Punkten Vorsprung konnte uns der Sieg kaum noch genommen werden.

NUR in den 2. Umlauf kommen war die Devise.

Ein Deja-Vu aus dem Jahr 2014 machte sich bereit. Hier verpasste unser Team so knapp den Sieg, weil der 2. Umlauf eben leider nicht erreicht wurde. So bitter wollten wir nicht nochmal den undankbaren 2. Platz entgegen nehmen.

Der von Klaus-Wilhelm Holle erstellte Finalparcours war machbar. Recht zukunftsfreudig gingen wir den Kurs ab und schmiedeten unseren Plan.

Unsere E-Reiterinnen Gesa Kröhnert und Marsha Stevens verstanden ihren Job. Beide etwas blass um die Nase aber voll konzentriert heimsten sie sichere Nullrunden für´s Team ein. Super Start, Durchatmen in den Avenwedder Reihen. Zumindest vorerst, denn grundsätzlich war der E-Kurs auch für die konkurrierenden Mannschaften keine Hürde und 6 von 8 Mannschaften gingen mit einer sauberen Weste in die 2. Runde.

Hier klebte uns tatsächlich Pech an den Hacken. Patrick Diekämper musste mit seiner Concordia Fehler in Kauf nehmen. Ein Schock, damit hat keiner gerechnet. Denn beide sind grundsätzlich sicher unterwegs und selten mit Fehlern behaftet.

Ähnlich war es bei Christiane und ihrem Verlasspferd Caipirinjo. Ein ärgerlicher Pechfehler verhinderte eine dritte 0 Runde.

Nun wurde es ernst, denn unsere Verfolger aus Clarholz hatten einen Lauf. Bis dato alle Reiterinnen sicher fehlerfrei.

Die Freude im ´gegnerischen´ Team war verständlicher Weise groß und bei uns rauchten die Köpfe. Sollte sich 2014 wiederholen?

Die Anspannung und der Druck war spürbar. NUR den 2. Umlauf schaffen…

Jetzt lag es an den L Reiterinnen Ann-Sophie und mir (Nina).

0 hätte nicht gereicht. Jetzt musste auch auf die Tube gedrückt werden. Die anderen Mannschaften waren so stark, dass scheinbar alle 0 ritten und das Glück auf ihrer Seite hatten.

Ann-Sophie und ihre Cheyenne sind grundschnell und haben eigentlich dadurch wenig Probleme mit der Zeit. Eine blitzsaubere Runde inklusive einer top Zeit, mit direkter Wendung nach der Kombination ließen den Avenwedder Fan-Club wieder hoffen.

Einmal noch zittern, den Vordermann hauen, Augen zu kneifen, hoffen und bangen das alles liegen bleibt.

Keiner wollte jetzt wohl mit mir tauschen 😉

Ansage vom Coach Annette: „Du musst 0 und schnell, sonst reicht es nicht für den 2. Umlauf.“

Das war die Ausgangssituation im worst case für mich, da ich eigentlich eher für lässige Stilrunden bekannt bin als für schnelles Reiten.

Egal, alles auf eine Karte.

Man hätte das fallen einer Stecknadel in der Halle hören können als ich an den Start ging.

Hoch konzentriert und mit einem immer hoch motiviert aufgelegtem Piro gelang mir eine sehr gute Runde mit einem kurzen Schreckmoment an der Kombination wo es sich die Stange kurz überlegte ob sie fallen oder doch lieber liegen bleiben möchte.

Dieses Mal war das Glück auf unserer Seite und die Halle tobte als wir durch die Ziellinie galoppierten.

Aufgrund einiger fremder verwirrender Rechnungen wurden die Zahlen neu jongliert. Alle Mathegenies wurden an einen Tisch gerufen. Reicht tatsächlich NUR der 2. Umlauf oder muss es doch Platz 3 werden? Nun war es klar, dass wir die Schärpe und Goldmedaille in die Hände bekommen. Den Gesamtsieg kann uns niemand mehr nehmen. Phänomenal.

Grundsätzlich hätten wir gern in der Finalprüfung ein besseres Ergebnis errungen um die Euphorie noch zu steigern. Das war uns dann aber noch nicht mehr gegönnt und wir waren mit einem 5. Platz trotzdem glücklich und zufrieden. Es hat ja gereicht! Ein gutes Pferd springt eben nicht höher als es muss 😉

Der Sieg in der finalen Wertungsprüfung ging hier dann tatsächlich noch an unsere starken Verfolger aus Clarholz (Herzlichen Glückwunsch auch nochmal dazu), so dass es am Ende ein Wimpernschlagfinale mit glücklichem Ausgang für uns gab.

Unsere Dressurreiter konnten sich durch eine gelungene tolle Kür die mit Platz 2 belohnt wurde im Endranking aus den Spinaträngen auf Platz 4 vorkämpfen. Ebenfalls ein Triumph bei recht schlechter Ausgangssituation sich so nach vorne zu arbeiten. Nächstes Jahr ist wieder mehr drin.

In der Kür starteten für uns Maria Neuhaus auf Sunshine, Gina-Marie Marquardt auf Ricci-Perlita, Lea Kleinebrummel auf Piratenbraut und Lina Grabow auf Calispo vorgestellt von Laura-Marleen Stephan.

Foto Dressur

Vielen Dank auch an alle anderen Teilnehmer, Fans, Trainer und alle die den Mannschaftssport leben und lieben und ihn so besonders machen.

Es ist toll im Team des RVA zu sein. # soproud

Pressestimmen:

Neue Westfälische 08.10.2019
Die Glocke 08.10.2019

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